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Stempel aus Holz gefertigt

Holzstempel finden in vielen Bereichen noch Verwendung

Runde Holzstempel als Siegelstempel im Mittelalter

Die vermutlich älteste bedeutsame Form des Holzstempels ist der Siegelstempel. Er wurde bereits im Mittelalter benutzt, um Schriftstücken Autorität zu verleihen. Gleichzeitig konnte ein Holzstempel in rund sicherstellen, dass nur der hierfür bestimmte Adressat den Inhalt des Schriftstücks lesen konnte. Das Entrollen des Briefs war nur möglich, wenn das Siegel gebrochen wurde. Das Dokument wieder einzurollen und zu verschließen war unmöglich, da entsprechende Holzstempel Rohlinge gut gehütet wurden und darüber hinaus nur Adeligen oder sonstigen Personen wichtigen Rangs zur Verfügung standen. Häufig war das Siegelwappen auch Bestandteil eines Rings, welchen der Monarch, Adelige oder Kaufmann aus gutem Hause stets an der Hand trug oder zu wichtigen Anlässen hervorholen ließ. Indische Holzstempel, welche heutzutage sehr beliebt sind, gehen aus dieser tradition hervor.


Abdruck eines Siegelstempels - © B. Wylezich

Holzstempel im Büro noch immer wichtig

In der heutigen Zeit gibt es kaum noch Siegelringe, die ihre ursprüngliche Funktion erfüllen. Auch Holzstempel als Siegel (siehe: http://www.stempelservice.de/holzstempel) sind rar geworden. Doch während es vorrangig nicht mehr darum geht, das unbefugte Lesen wichtiger Schriftstücke zu verhindern, erfüllen runde Holzstempel nach wie vor einen wichtigen Zweck im Verwaltungswesen: Durch moderne Geräte ist es heutzutage jedem Menschen möglich, Kopien von fast jedem beliebigen Dokument zu erstellen. Diese sind so exakt, dass die Unterscheidung zwischen Kopie und Original fast nicht mehr möglich ist. Deshalb wird gerade im Bereich der Verwaltung viel mit Siegeln gearbeitet, um die Echtheit verschiedener Dokumente (oder Kopien) zu beglaubigen. Hierfür werden nach wie vor traditionelle Holzstempel verwendet. Einen Artikel wie man solche Holzstempel selber gestalten kann finden Sie unter: Eigenen Stempel herstellen.

Traditionell genutzt in vielen Ämtern und Gemeinden.

Ein Blick in jedes beliebige Rathaus deutscher Gemeinden verdeutlicht dies: Der Standesbeamte sitzt an seinem Schreibtisch und verfügt über Holzstempel in verschiedenen Größen und Formen, mit welchen er Dokumente mit Hinweisen versehen kann. Während es unterschiedliche Stempel-Vermerke gibt, zählen die Beglaubigungen wohl zu den wichtigsten Anmerkungen. Jeder, der bereits für eine Bewerbung ein beglaubigtes Zeugnis einreichen musste, wird dies wissen: Eine Kopie allein ist nicht ausreichend, da diese zugunsten des Bewerbers verfälscht worden sein könnte. Um zu gewährleisten, dass die Kopie tatsächlich ein exaktes Abbild des Originals ist, muss ein hierfür qualifizierter Beamter die beiden Schriftstücke vergleichen und dann die Echtheit der Kopie beurkunden. Hierfür Metallstempel zu verwenden, wäre sehr ungewöhnlich. Dies hat mehrere Gründe: Einerseits werden solche Holzstempel nicht mit der Häufigkeit verwendet, wie andere Druckvermerke. Sie nutzen langsamer ab und müssen nicht ständig ersetzt werden. Ein vor Jahrzehnten angeschaffter hölzerner Urkundenstempel erfüllt also nach wie vor seinen Zweck. Andererseits handelt es sich bei dem Beurkundungsvermerk um ein amtliches, geschütztes Siegel. Diese Holzstempel an einen online Stempelshop zu übermitteln, um einen modernen Stempelautomaten anfertigen zu lassen, stellt ein großes Sicherheitsrisiko dar. Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich, dass Holzstempel auch in Zukunft noch bestehen werden, um ihren traditionellen Zweck zu erfüllen. Wo man heutzutage Holzstempel bestellen kann, erklärt Ihnen unser Hinweis: Große Auswahl an Formaten.